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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

EISENBAHNMUSEUM

SCHWECHAT

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Eisenbahnmuseum Schwechat regeln die Rechtsbeziehungen zwischen den Besuchern einerseits und dem Museum andererseits. Im Falle der Weitergabe einer Eintrittskarte bzw. Fahrkarte obliegt es dem jeweils voran-gehenden Erwerber derselben, darauf hinzuweisen, dass gegenüber jedem weiteren Besucher die AGB des Eisenbahnmuseum Schwechat gelten. Die AGB sind Bestandteil aller Verträge zwischen den Besuchern einerseits und des Eisenbahnmuseums Schwechat andererseits.

2. Betreiber

Das Eisenbahnmuseum Schwechat wird vom Verband der Eisenbahnfreunde, Postfach 28, 1203 Wien (in weiterer Folge kurz als „VEF“ bezeichnet) betrieben. Mit dem Kauf von Eintritts- bzw. Fahrkarte akzeptiert der Kunde die folgenden Bedingungen für Museums-betrieb, Veranstaltungen und Sonderfahrten, die damit ein integrierender Bestandteil des Beförderungsvertrages werden.

Unsere Geschäftsbedingungen liegen an allen Kartenverkaufsstellen auf und können im Internet unter www.eisenbahnmuseum.at/AGB heruntergeladen werden.

3. Nutzungsbedingungen und Urheberrechte

Das Eisenbahnmuseum Schwechat bzw. der VEF behält sich an allen abrufbaren Inhalten, das sind insbesondere Texte, Graphiken, Fotos, Abbildungen, Tabellen, und deren Inhalten sämtliche Rechte, das sind insbesondere Urheber-, Markenschutz-, und sonstige Immaterialgüterrechte, vor. Die weitere Verbreitung der Inhalte ist nur auf Anfrage und nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Rechteinhaber VEF erlaubt. Dies gilt auch für die Übernahme von Beiträgen. Die unerlaubte Verwertung von geschützten Inhalten kann zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

4. Preise und Kartenerwerb

Es finden die Preise des Eisenbahnmuseums Schwechat gemäß den jeweils geltenden Preislisten Anwendung. In den auf den Preislisten ausgewiesenen Preisen ist die jeweilige gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer enthalten. Das Eisenbahnmuseum Schwechat behält sich vor (insbesondere bei Sonderausstellungen), im Einzelfall von den Preislisten abweichende Preise festzusetzen. Ermäßigte Karten können von einzelnen Interessenten nur dann erworben werden, wenn sie einem der jeweils begünstigten Personenkreise angehören. Zum begünstigten Personenkreis gehören Schüler, Studenten, Senioren, Familien, Besucher mit Behinderung, Gruppen ab einer bestimmten Personenzahl. Ein Rechtsanspruch auf Ermäßigungskarten besteht nicht. Die Ermäßigungskarten sind ohne einen die Begünstigung begründenden Lichtbildausweis ungültig. Es besteht kein Rechtsanspruch eines Interessenten auf Erwerb oder Reservierung einer oder mehrerer Karten für Ausstellungen oder sonstige Veranstaltungen. Das Eisenbahnmuseum behält sich das Recht vor, Interessenten, die den geordneten Kartenverkauf oder andere Interessenten bzw. Besucher stören oder der jeweiligen Hausordnung bzw. Anordnungen des Kassen- und Aufsichtspersonals zuwiderhandeln, den Erwerb von Karten für bestimmte Zeit oder in schwerwiegenden Fällen auf Dauer zu versagen.

5. Buchungen

Mit dem Kauf der Eintritts- bzw. Fahrkarte schließt der Kunde mit dem Veranstalter einen Beförderungsvertrag zu den im Folgenden aufgelisteten Bedingungen ab.

6. Rücktritt vom Vertrag


6.1. Rücktritt durch den Kunden:

Der Kunde kann ohne Angabe von Gründen von der Buchung zurücktreten. Bei einem Rücktritt durch den Kunden fallen folgende Stornokosten an:

· 10 % des vereinbarten Betrages bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor dem Fahrt- bzw. Besuchstermin

· 80 % des vereinbarten Betrages bei einem Rücktritt ab 14 Tage vor dem Fahrt-bzw. Besuchstermin

· 100 % des vereinbarten Betrages bei Nichtantritt der Fahrt bzw. bei Nichterscheinen zum vereinbarten Termin

6.2. Rücktritt durch den Veranstalter:

Der Veranstalter kann die Fahrt bzw. Veranstaltung ohne Einhaltung einer Frist absagen, wenn die zur Kostendeckung erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird oder wenn durch technische Gebrechen oder höhere Gewalt (z.B. Unwetter, extreme Trockenheit, Streik) eine Durchführung der Fahrt oder Veranstaltung erheblich erschwert oder unmöglich ist. Bei Nichtzustandekommen der Fahrt bzw. Veranstaltung werden die geleisteten Beträge rückerstattet. Für darüberhinausgehende Ansprüche des Kunden übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

6.3.      Ausfall oder Änderung von Ausstellungen, Führungen oder sonstigen     Sonderveranstaltungen:

Wird eine Ausstellung oder sonstige Sonderveranstaltung, durch eine andere ersetzt, verschoben oder abgesagt, so werden bereits erworbene und nicht genutzte Eintrittskarten vom Eisenbahnmuseum nicht zurückgenommen. Eintrittskarten berechtigen zum Besuch sämtlicher zum Zeitpunkt des Besuches geöffneter Ausstellungsräume des Eisenbahn-museums unabhängig von etwaigen angekündigten Ausstellungen, Führungen oder sonstigen Sonderveranstaltungen. Auch beschränkte Besichtigungsmöglichkeiten aufgrund vorübergehender Schließung von Ausstellungsebenen wegen Veranstaltungsbetrieb, Renovierungsarbeiten, bei anhaltendem Regenwetter bzw. Schneefall oder anderen Gründen sind in keinem Fall ein Grund für eine Zurücknahme von Eintrittskarten. Eine allfällige Schließung aufgrund von Wetterbedingungen oder Veranstaltungen bleibt ausdrücklich dem Eisenbahnmuseum vorbehalten. Auch zeitliche Verschiebungen oder Absagen von Führungen oder Veranstaltungen berechtigen den Erwerber nicht zur Rück-gabe bereits erworbener Karten. Es obliegt dem Besucher, sich am Führungs- bzw. Veranstaltungstag über allfällige Änderungen zu informieren.

7. Haftung


7.1. Fahrzeugtausch wegen technischer Gebrechen

Unsere Fahrten und Veranstaltungen werden, wenn nicht anders angegeben, mit historischen Fahrzeugen durchgeführt. Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf den Einsatz der bei der Ausschreibung angegebenen Fahrzeuge. Sämtliche Fahrzeuge sind historische Unikate, bei denen kurzfristig Schäden auftreten können. Können diese nicht behoben werden und ist kein gleichwertiger Ersatz verfügbar, werden andere Fahrzeuge aus dem Betriebsbestand eingesetzt. Dies berechtigt nicht zur Geltendmachung eines Anspruches auf Preisminderung oder auf Rücktritt von der Fahrt. Ist die Stellung eines Ersatzfahrzeuges aus dem Betriebsstand mit erheblichen Mehraufwendungen verbunden, ist der Veranstalter berechtigt, eine Fahrt auch kurzfristig absagen.

7.2. Fahrzeugtausch wegen Brandgefahr

Wenn aus Brandschutzgründen der Einsatz einer Dampflokomotive nicht möglich ist, kommt ohne Vorankündigung eine Diesel- oder Elektrolokomotive zum Einsatz. Dies berechtigt nicht zur Geltendmachung eines Anspruches auf Preisminderung oder auf Rücktritt von der Fahrt. Ist die Stellung einer Diesel- oder Elektrolokomotive mit erheblichen Mehraufwendungen verbunden, ist der Veranstalter berechtigt, eine Fahrt auch kurzfristig absagen.

7.3. Programmänderung während der Fahrt wegen technischer Gebrechen

Trotz bestmöglicher Pflege der historischen Fahrzeuge kann ein technisches Gebrechen während der Fahrt nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies kann eine kurzfristige Programmänderung erforderlich machen. Der Veranstalter wird sich in diesem Fall bemühen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Fortsetzung der geplanten Fahrt bzw. den Rücktransport an den Ausgangspunkt der Fahrt so rasch wie möglich zu gewährleisten. Können auf diese Weise wesentliche Teile des gebuchten Programmes nicht erbracht werden, steht dem Kunden ein Anspruch auf Preisminderung zu. Für darüber hinausgehende Ansprüche übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

7.4. Programmänderung aus betrieblichen Gründen

Die Sonderzüge des VEF werden bei dem jeweils zuständigen Netzbetreiber als Sonderverkehr geführt. Bei Betriebsstörungen oder Verspätungen haben die Planzüge Vorrang. Dadurch können eingeplante Fotohalte entfallen. Auch kann aus betrieblichen Gründen (z.B. Bauarbeiten, Unfall) kurzfristig eine andere als die vorgesehene Strecke vorgegeben werden, die mitunter den Einsatz von Bussen in Teilabschnitten erfordert. Dadurch kann sich der Aufenthalt am Ziel verkürzen und / oder die Ankunft bei der Rückfahrt verspäten. Derartige Beeinträchtigungen liegen nicht im Einflussbereich des Veranstalters, es besteht daher weder ein Anspruch auf Preisminderung noch können darüberhinausgehende Ansprüche (z.B. Taxi / Hotel) anerkannt werden.

7.5. Fahrzeitenänderungen

Da der Netzbetreiber den genauen Fahrplan des Sonderzuges sehr kurzfristig ändern kann, sind nicht die in der Fahrtankündigung vorgesehenen Zeiten bindend, sondern der Fahrplan, der am letzten Kalendertag vor der Fahrt im Internet (www.nostalgiebahn.at) abrufbar ist.

7.6. Gefahren durch Funkenflug

Eine Dampflokomotive entwickelt Ruß, Rauch, Dampf und Funkenflug. Für sich daraus ergebende Verschmutzungen, Beschädigungen und Verletzungen übernimmt der Veranstalter keine Haftung. Grundsätzlich ist das Hinauslehnen aus dem offenen Fenster oder über die offenen Wagenbrüstungen während der Fahrt verboten.

7.7. Gefahren durch offene Türen

Das Öffnen von Türen/Vorlegestangen während der Fahrt ist verboten. Die historischen Fahrzeuge haben keine Tür-/Vorlegestangenblockierung, die ein Öffnen während der Fahrt mechanisch verhindert. Achten Sie daher bei Wagen mit offenen Plattformen auf die sich aus einem Aufenthalt auf einer Plattform ergebenden Gefahren. Der dauernde Aufenthalt auf den Übergängen zwischen den Wagen ist aus Sicherheitsgründen untersagt. Kinder sind zu beaufsichtigen. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Missachtung dieser Vorschriften entstehen.

7.8. Reisekomfort

Durch den Einsatz von historischem Wagenmaterial kann sich ein geminderter Reisekomfort, insbesondere auch während der Heizperiode, ergeben. Hieraus können keine Ansprüche abgeleitet werden.

7.9. Weitere Hinweise

Das Besteigen der Fahrzeuge erfolgt auf eigene Gefahr. Das Auf- und Abspringen auf die Fahrzeuge während der Fahrt ist strengstens verboten! Das Betätigen von Schaltern und Hebeln an den Fahrzeugen und Ausstellungsgegenständen ist ebenfalls zu unterlassen. Hunde sind auf dem gesamten Museumsareal an der Leine zu führen. Viele ausgestellte Fahrzeuge sind aufgrund des jahrelangen Einsatzes verschmutzt (Bremsstaub, Fett, Öl, etc.) oder beschädigt (aufgebogene Bleche, Rost, etc.). Auf den unebenen Böden und durch die am Gelände befindlichen Schienen herrscht allgemeine Stolpergefahr. Für sich aus diesen Umständen ergebende Verschmutzungen, Beschädigungen und Verletzungen übernimmt der Betreiber des Museums keine Haftung.

7.10. Diebstahl und Verlust

Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Diebstahl und Verlust von Wertgegenständen während der Fahrt und während Aufenthalten.

7.11. Anweisungen des Personals

Den Anweisungen des Museumspersonales ist aus Sicherheitsgründen unbedingt Folge zu leisten. Achten Sie besonders auf die Bekanntgabe von betrieblichen Besonderheiten, z.B. zu kurze Bahnsteige. Niemals ohne Erlaubnis Gleise betreten und überqueren. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für die Folgen einer Zuwiderhandlung.

8. Rauchverbot

In den Hallen und Fahrzeugen besteht strengstes Rauchverbot. Etwaige von dieser Regelung abweichende Anschriften an und in den Fahrzeugen haben ausschließlich historische Gründe und ändern nichts am Rauchverbot. 

9. Geltungsbereich und abschließende Bemerkungen

Der Besucher unterwirft sich durch Betreten der Räumlichkeiten des Eisenbahnmuseums Schwechat der jeweils geltenden Hausordnung. Dem Personal des Museumsdienstes ist auf Verlangen stets die gültige Eintrittskarte vorzuweisen. Die Weitergabe dieser Karte an Dritte nach Verlassen des Museums ist untersagt. Bei Verstößen gegen die Hausordnung kann der Besucher der Ausstellung bzw. Führung verwiesen werden. Der Kaufpreis wird in diesen Fällen nicht rückerstattet. Es gilt österreichisches Recht. Für Unternehmer und Konsumenten, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben und auch nicht im Inland beschäftigt sind, wird das für 1010 Wien zuständige Gericht als zuständiges Gericht für alle Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertrag, auch soweit es sein Zustandekommen oder seine Auflösung betrifft, vereinbart. Wir behalten uns vor, die allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Bedarf zu ändern und anzupassen, wobei die Änderung jeweils nur für zukünftige Vertragsabschlüsse Geltung erlangt.

 

Fassung vom Juli 2013